Charlotte Keller

ist 1946 in Bad Buchau geboren, arbeitete nach dem Studium bis 2001 als Gymnasiallehrerin, bevor sie sich ganz der Kunst widmete. Hier setzt sie nun ihren Schwerpunkt auf Plastiken, nach vielen Kursen der Weiterbildung an Kunsthochschulen und Akademien. Sie modelliert menschengroße Terracottafiguren. Die Oberfläche der Figuren färbt sie mit heller Engobe und es entsteht in Verbindung mit dem  erdverbundenen Ton bei den Plastiken eine fast immaterielle Wirkung. Jede Figur bekommt von der Künstlerin einen Namen, somit erhalten sie fast eine Seele, ja, sie werden zu Charakteren: Aus blauen Augen schaut „Felix“ erwartungsvoll, er neben „Alice“ und „Nora“ gehört zu der Gruppe der „Nachdenklichen“ und so findet die Künstlerin zu jeder Plastik die passenden Charakterzüge, die sie darzustellen versuchte.

Neben den figürlichen Plastiken modelliert sie abstrakte Konstruktionen aus verschieden geformten Platten sowie aus den Tonblöcken regelrecht mit dem Kantholz geschlagene Figuren, an der sich die Grenze zwischen geformter Plastik und aus dem Material herausgearbeiteter Skulptur verwischt.

Heute sind ihre Arbeiten und ihr persönlicher Stil unverwechselbar.

Arbeitsbeispiele